text:sbdss31
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| - | ====== Die Gräfin Kosel im Berge von Langen-Wolmsdorf ====== | ||
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| - | Gräße, a. a. D. S. 198. | ||
| - | K. Winter, in d. Const. Ztg. 1853, Nr. 96. | ||
| - | Auch mündlich. | ||
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| - | Bei Langen-Wolmsdorf in der Nähe der Ruinen der alten Bergfestung Stolpen liegt ein Berg und in diesem ist eine Höhle, darin soll die Gräfin Kosel begraben sein; sie hat aber keine Ruhe im Grabe, sondern sie wandert bei Tag und Nacht herum und von den Thalern, die sie mit in ihr Grab genommen hat, giebt sie den Leuten, die ihr Stand halten. | ||
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| - | Einmal hat ein Schäfer bei jenem Berge geweidet, dem ist plöglich eine schöne Jungfrau erschienen, die ein kurzes weißes Kleid und um den Leib ein schwarzes Gürtelband trug. Die hat ihn gefragt, ob er ihr helfen wolle, und als er ja gesagt, hat sie sich nach dem Berge zugewendet und ihm gewinkt, ihr zu folgen. Als er aber dort angelangt ist, da hat sich der Berg aufgethan, und es war ein Gang und eine weite Halle zu sehen, an deren Ende ein breiter Wassergraben war, über den aber keine Brücke führte. Da hat das Mädchen gesagt: „Auf! springe hinüber", | ||
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