text:sat073
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| - | ====== Friedrich mit der gebissenen Wange ====== | ||
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| - | Bange thir. Chron. Bl. 103 b - 104. | ||
| - | Joh. Rothe dür. Chron. S. 434 ff. | ||
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| - | Der Landgraf [[vip: | ||
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| - | Als nun die Zeit kam, wurde dem Eseltreiber bange und er gedachte bei sich selbst, obwohl ich arm bin, habe ich doch fromme, ehrliche Aeltern gehabt; soll ich nun ein Schalk werden und die Fürstin tödten, so möchte mich mein Herr als einen Uebelthäter strafen lassen, thue ich's aber nicht, bringt er es doch zuwege, dass ich getödtet werde, damit ich seinen Anschlag und sein Vorhaben den Leuten nicht verrathe. Laufe ich hinweg, so sendet er mir nach und zeichnet mich der Dieberei und Verrätherei und ich muss doch sterben und leiblos und ehrlos werden. So wusste der arme Mann nicht, was er thun sollte und stund deshalb in grossen Sorgen und Aengsten. | ||
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| - | Endlich konnte er die That nicht länger verziehen und kam auf Anleitung der Kunne von Eisenberg des Nachts in der Fürstin Kammer und fiel auf ihr Bette und sprach: gnädige Frau, gnadet mir das Leben." | ||
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| - | Darauf ging die Landgräfin zu dem Bette ihrer Söhne und beweinte schmerzlich ihr grosses Unglück, aber ihr Hofmeister und die Frauen, welche bei ihr waren, ermahnten sie, dass sie von dannen eilen möchte. Da sie nun sahe, dass es nicht anders sein konnte, will sie ihre Söhne segnen und ergreift den ältesten, [[vip: | ||
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| - | Da wollte sie auch den andern Sohn beissen, das wehrte ihr aber der Hofmeister und sprach: „wollt ihr die Kinder erwürgen? | ||
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| - | Sie nahm nun ihre Kleinode und ihr Geld, ging auf das Ritterhaus und der Hofmeister liess sie mit einer Frau, einer Magd und dem Eseltreiber an Seilen aus einem Fenster den hohen Felsen hinab. Dieselbe Nacht gingen sie mit grossem Jammer und Leid noch bis auf den Kraienberg, den damals der Abt von Hersfeld inne hatte. Der Amtmann auf dem Kraienberge liess sie dann weiter geleiten und nach [[geo: | ||
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