text:sat048
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| - | ====== Elisabeth kommt als vierjährige Braut auf die Wartburg ====== | ||
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| - | Annales Reinh. p. 121 | ||
| - | Leben des heil. Ludwig S. 13 ff. | ||
| - | Gereimtes Leben der heil. Elisabeth in Graff' | ||
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| - | Als man schrieb nach Christi Geburt 1211 Jahre und das edle, Hochgeborne Mägdlein [[vipelisabethvonthueringen|Elisabeth]] vier Jahre alt war, da sandte der Landgraf Hermann eine edle und würdige Botschaft aus in das Land nach Ungarn, zu bringen des Königs Tochter Elisabeth in das Thüringer Land, seinem Sohne zum künftigen Ehegemahl. Bei dieser Botschaft waren Graf Meinhart von Mühlberg und der ehrbare Herr Walther von Vargila und Frau Bertha, die Wittwe des Ritters Egilolf von Bendeleben. Die zogen dahin mit grossem Gefolge und in herrlicher Ausrüstung, | ||
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| - | Der edle König von Ungarn, Andreas, der heiligen Elisabeth Vater, war ein gütiger, friedsamer Herr. Seine Wirthin, die Königin, war tugendsam und bei weiblicher Zucht hatte sie gar einen männlichen, | ||
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| - | Solch grosser und reicher Schatz und so feine Kleinode, als die Königin ihrer Tochter mitgab, sind im Thüringer Lande nicht mehr gesehen worden. Und die Königin rühmte es laut und mit stolzer Freude, dass ihr Kind Elisabeth dem edlen jungen Fürsten von Thüringen, dem Landgrafen Ludwig, zum Ehegemahl werden sollte. „Saget eurem Herrn,“ sprach sie beim Abschied zu den Boten„, | ||
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| - | So schieden sie von dannen und kamen mit der Königstochter nach Thüringen. Sie waren viel willkommen und wurden wohl empfangen. Da ward das kleine Jungfräulein dem jungen Fürsten in Kindes Weise zugelegt, eine Bedeutung der zukünftigen Hochzeit, wenn dazu die Zeit gekommen wäre. Und Elisabeth ward in ihrer Jugend mit grossem Fleisse erzogen, wie das wohl billig war. | ||
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