text:rodensteins_auszug
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| - | ====== Rodensteins Auszug ====== | ||
| - | Mündlich | ||
| - | vgl. Zeitung f. die eleg. Welt. 1811. Nr. 126. | ||
| - | und Reichsanzeiger 1806. Nr. 129. 160. 198. 206. | ||
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| - | Nah an dem zum gräflich erbachischen Amt Reichenberg gehörigen Dorf Oberkainsbach, | ||
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| - | Der letzte Besitzer desselben hat sich besonders durch seine Macht, durch die Menge seiner Knechte und des erlangten Reichthums berühmt gemacht; von ihm geht folgende Sage. Wenn ein Krieg bevorsteht, so zieht er von seinem gewöhnlichen Aufenthalts-Ort Schnellerts bei grauender Nacht aus, begleitet von seinem Hausgesind und schmetternden Trompeten. Er zieht durch Hecken und Gesträuche, | ||
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| - | Man hat das Knarren der Wagen und ein ho! ho! Schreien, die Pferde anzutreiben, | ||
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| - | Ehe Napoleon im Frühjahr 1815. landete, war bestimmt die Sage, der Rodensteiner sey wieder in die Kriegburg ausgezogen. | ||
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| - | *Bei dem erbachischen Amt Reichenberg zu Reichelshelm hat man viele Personen deshalb abgehört; die Protokolle fangen mit dem Jahr 1742 an und endigen mit 1764. Im Juli 1792 war ein Auszug. Im Jahr 1816 erneuern sich in der Rheingegend ähnliche Gerüchte und Aussagen. Einige nennen statt des Rodensteiners den Lindenschmied, | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 244–246, 1816// | ||
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