text:oberharz260
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| - | ====== Gründung des Klosters Ilfeld ====== | ||
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| - | Von einem bösen Graf Ilger von Bielstein weiß der Volksmund, der bewachte den Eingang in das Gebirge, den man später die Porta Ilefeldensis genannt hat; der Graf mordete und beraubte Jeden, der ihm in den Weg kam. So zog denn auch eines Tages Graf Konrad von Beichlingen, | ||
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| - | Die Wahl des Ortes, auf welchem das Kloster Ilfeld, das jetzt eine namhafte Gelehrtenschule ist, erbaut ward, wird folgendermaßen erzählt: Einst hat die Gräfin auf dem Schlosse Ilburg mitten im Walde ein großes Licht brennen sehe. Sie weckte ihren Mann deshalb, aber wie der kam, sah er nichts. Die Gräfin hatte es aber eine Stunde lang brennen sehen. Die zweite Nacht sah sie es um dieselbe Zeit, sie weckte den Grafen abermals, der aber sah wieder nichts. Die dritte Nacht, wie die Gräfin es sah, sagte sie dem Grafen nichts, sondern sattelte stillschweigend ein Maulthier und ritt damit auf das Licht zu, belud aber das Thier mit so viel Geld, als es nur tragen konnte. Wie nun das hinauskam, war das Licht ein großes Feuer, das rollte sich zusammen in ein großes feuriges Mühlrad und rollte immer weiter. Die Gräfin mit dem Maulthiere folgte dem feurigen Rade und kam so an eine Stelle, wo es erlosch. Da ließ sie dann von dem Gelde, das sie auf den Esel geladen hatte, eine Kirche bauen, und wie man an der Stelle, wo das Feuer gebrannt hatte, einen Graben in der Erde grub, um die Grundmauer hineinzusehen, | ||
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