text:oberharz214
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| - | ====== Der verwiesene Förster Kempf ====== | ||
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| - | In dem Harzdorfe Sieber lebte vor vielen Jahren einmal ein Förster mit Namen Kempf, der war sehr hart und unbarmherzig gegen seine Waldarbeiter. Wenn die Leute um Lohnerhöhung baten, dann erhielten sie zur Antwort: »Ich will euch noch züchtigen, daß ihr pfeifen sollt wie die Mäuse, und Heu fressen wie die Kühe.« Aber er mußte auch für diese Härte büßen; Läuse und Flöhe ließen ihm Tag und Nacht keine Ruhe, bis er starb. Kurz vor seinem Tode hat er auch ein Mädchen über einen Ameisenhaufen an einem Baum festgebunden und so haben die Ameisen sie zu Tode gequält. Nach seinem Tode hat er auch keine Ruhe gefunden, das zeigte sich schon bei seiner Beerdigung. Als sein Leichenzug sich von der Försterwohnung nach dem Kirchhofe bewegte, sahen sich einige von den Trägern um, da sahen sie, daß der Förster Kempf aus der Dachluke seinem Leichenzuge nachsah. Auch zu spuken hat er sogleich angefangen, unter Andern: bei den Fischreusen der Försterei am Sieberflusse, | ||
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| - | Andere erzählen die Verweisung selbst also. Dem ersten Pater hat Kempf vorgehalten, | ||
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