text:oberharz091
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| - | ====== Der Freischütz vom Zellerfeld ====== | ||
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| - | Bei einem Förster war ein Jägerbursche in Dienst, der konnte jede beliebige Kugel als Freikugel schießen. Der Förster hatte einen dreizehnjährigen Knaben, der wollte auch die Kunst lernen. Er quälte deshalb den Jäger alle Tage, sie ihm beizubringen. Der Jäger sagte zu dem Knaben: wenn er confirmirt würde, sollte er den wahren Leib behalten und nach Hause bringen, das Weitere wollte er ihm dann noch sagen. Ein halbes Jahr nachher wurde der Knabe confirmirt und brachte den wahren Leib mit nach Hause. Der Jäger ging mit ihm ins Holz, spendelte das Brot an einen Baum, lud das Gewehr und gab's dem Knaben, der nun nach dem Brot schießen sollte. Der weigerte sich und sagte, nach der Oblate könnte er unmöglich schießen. Der Jäger aber sagte, jetzt müsse er nach der Oblate dreimal schießen oder er wäre verloren. Der Knabe nahm das Gewehr, schoß nach der Oblate dreimal, und traf jedesmal bei alledem daß er nicht danach gezielt hatte. | ||
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| - | Seit dieser Zeit hat er freie Kugeln schießen können. Nachher ist er Förster geworden und hat manchmal seine Geschicklichkeit sehen lassen des Spaßes wegen. Wenn er zuweilen an langen Winterabenden Gesellschaft gehabt, so hat er gefragt was sie essen wollten, Hasenbraten, | ||
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