text:oberharz071
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| - | ====== Der Bergmönch vom Klausthal und vom Zellerfeld - 8. Sage ====== | ||
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| - | Zwei Nachtschichter standen vor Ort, aber der Bohrer wollte nicht bohren und es war als bohrten sie auf lauter Hornstein. Am nämlichen Abend machten ihre guten Freunde sich lustig und da beschwatzte der Eine den Andern, daß sie hinausfahren wollten. Sie fuhren also auf einem Stollen nach einer andern Grube hin und wollten da hinausfahren. Als sie durch den Stollen waren, kehrte auf einmal der Vordermann um und schrie: »Alle guten Geister loben Gott den Herrn!« und machte, daß er vor seinem Kameraden vorbeikam. Da sah der den Bergmönch, der stand vor dem Stollen und hatte ein silbernes Grubenlicht in der Hand, so groß wie ein Scheffel und die Flamme ging bis an die Stollenklappen und seine Augen waren so groß wie Wagenräder und seine Beine waren wie Spinnengewebe. Und wie er seine Hand ausstreckte und den Beiden den Hals umdrehen wollte, da stürzten sie fort und fuhren zurück. Aber der Bergmönch lachte aus vollem Halse. Die Nachtschichter fuhren in vollem Laufe bis nach ihrem Schachte und da hinaus. Wie sie noch eine Fahrt hatten, da stand der Bergmönch quer über dem Fahrloche und wie der erste den Kopf hinausstreckte, | ||
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