text:oberharz055
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| - | ====== Der Zwergkönig Hibich - 3. Sage ====== | ||
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| - | Auf dem Försterhofe in Grund wohnte vor alten Zeiten einmal ein Förster, der hatte seine Frau früh verloren, und nur noch einen einzigen Sohn. Der soll ein recht geschickter und auch recht guter Bursche gewesen sein, nur ein bischen zu vorwitzig. Einmal ging der Försterssohn an einem Sonntag Nachmittage mit seinem Freunde, einem Bergmannssohne, | ||
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| - | Da kam der alte Förster mit der Flinte, wehklagte um seinen Sohn und wollte ihn endlich herunterschießen. Sowie er auf seinen Sohn zielte, kam der alte Hibich und fragte, was er hier machen wolle, und als der Förster antwortete, er wolle seinen Sohn vom Hibichenstein herunterschießen, | ||
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| - | Kaum war er fort, da kamen auch schon die Zwerge an. Alle trugen Bergmannskleidung und Jeder hatte ein Grubenlicht, | ||
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| - | Als der Försterssohn vom Hibichenstein herunter war, waren alle die Lichter verschwunden und alle Zwerge waren fort, auch der, der ihn getragen hatte. Da kam der alte Hibich wieder, nahm ihn bei der Hand und sagte: Da er einmal oben auf dem Hibichenstein gewesen sei und so große Angst dafür ausgestanden habe, so solle er nun auch noch mit in des Zwergkönigs Schloß kommen; der lasse es sich nicht nehmen, er müsse ihn nun zum Beschluß einmal ordentlich bewirthen. Also ging der Försterssohn mit dem Zwergkönig durch ein großes Thor in den Berg hinein und führte ihn in ein großes Zimmer, da standen Stühle und eine große Tafel, davor mußte er sich hinsetzen. In dem Zimmer blinzten die Wände von Stuferz, die Decke war von einem Stück Schwerspath, | ||
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| - | Aber im Dreißigjährigen Kriege haben die Kaiserlichen die Spitze des großen Hibichensteins aus Muthwillen mit Karthaunen heruntergeschossen, | ||
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