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text:oberharz028

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-====== Die Goslarsche Grenze ====== 
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-Als die Freiheit der freien Reichsstadt Goslar im Sinken war und sie an Braunschweig fiel, wurden drei schwangere Bergmannsfrauen zu dem Herzog von Braunschweig, der die Stadt besetzt hatte, geschickt, um Gerechtsame für sie zu bitten. Da befahl der Herzog: die Stadt solle einen Ochsen mästen drei Vierteljahre lang, dem solle eine centnerschwere Glocke umgehängt werden und so viel Wald er in Einem Tage umschreiten könne, solle der Stadt gehören. Es geschah auch also mit dem Ochsen, und der schritt dann das Okerthal hinauf und kam auf dem Gebirge heraus bis zum Auerhahn, wo er gefüttert wurde. Unter Hahnenklee wurde er auf dem noch jetzt so genannten Ochsenwege geführt, da ist er gefallen und darum ist am Graneflusse noch jetzt die Grenze der goslarschen Forst. 
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-//Quellen://  
-  * //[[buch:sagenoberharz|Sagen des Ober-Harzes und der Gegend von Harzburg und Goslar bis zur Grafschaft Hohenstein und bis Nordhausen]], gesammelt und mit Anmerkungen herausgegeben von [[autor:proehle|Dr. Heinrich Pröhle.]], 1853, Brockhaus Leipzig;// 
-  * //[[https://www.projekt-gutenberg.org/proehle/harzsag1|Projekt Gutenberg.de]]// 
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-{{tag>sagen proehle sagenoberharz harz goslar}} 
text/oberharz028.1688070035.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)