text:koenig_gruenewald
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| - | ====== König Grünewald ====== | ||
| - | Hess. Denkwürdigk. IV. 2, 295–297. vom Prof. Schwarz aus der Sage alter Leute aufgenommen. | ||
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| - | Auf dem Christenberg in Oberhessen wohnte vor Alters ein König und stand da sein Schloß. Und er hatte auch eine einzige Tochter, auf die er gar viel hielt und die wunderbare Gaben besaß. Nun kam einmal sein Feind, ein König, der hieß Grünewald und belagerte ihn in seinem Schlosse, und als die Belagerung lange dauerte, so sprach dem König im Schlosse seine Tochter immer noch Muth ein. | ||
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| - | Das währte bis zum Maientag. Da sah auf einmal die Tochter, wie der Tag anbrach, das feindliche Heer herangezogen kommen mit grünen Bäumen. Da wurde es ihr angst und bang, denn sie wußte, daß alles verloren war und sagte ihrem Vater: | ||
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| - | Vater gebt euch gefangen, \\ | ||
| - | der grüne Wald kommt gegangen! | ||
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| - | Darauf schickte sie ihr Vater ins Lager König Grünewalds, | ||
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| - | Daher hat ein Dorf den Namen, das dort liegt (Wollmar, eine Stunde vom Christenberg, | ||
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| - | (Hatzfeld, ein Städtchen an der Eder, im Gebirg, gegen vier Stunden vom Christenberge westlich) | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 148–150, 1816// | ||
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