text:jungfer_eli
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| - | ====== Jungfer Eli ====== | ||
| - | Mündlich, aus dem Münsterland. | ||
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| - | Vor hundert und mehr Jahren lebte in dem münsterischen Stift Frekenhorst eine Abtissin, eine sehr fromme Frau, bei dieser diente eine Haushälterin, | ||
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| - | Sobald sie die Augen schloß, zersprang die [[typ: | ||
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| - | Auch die Knechte sahen sie, wenn sie Holz haueten, da flog sie immer von einem Baumzweig im Wald zum andern. Nachts polterte sie im Hause herum, warf Töpfe und Schüsseln durcheinander und störte die Leute aus dem Schlaf. Endlich erschien sie auch der Abtissin selbst auf dem Wege nach [[geo: | ||
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| - | Jungfer Eli wollte sich aber nicht abweisen lassen. Da warf die Abtissin einen Handschuh aus dem Wagen und befahl ihr, den wieder aufzuheben und während sie sich bückte, trieb die Abtissin den [[typ: | ||
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| - | Die Geistlichen versammelten sich auf dem Herren-Chor und fingen an, das Gespenst zu citiren, allein sie wollte nicht erscheinen und eine Stimme rief: „he kickt, he kickt!“ Da sprach die Geistlichkeit: | ||
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| - | Die Davert ist aber ein Wald im Münsterschen, | ||
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| - | Alle Jahr einmal fahrt nun noch, wie die Sage geht, Jungfer Eli über die Abtei zu Fleckenhorst mit schrecklichem Gebraus und schlägt einige Fensterscheiben ein oder dergleichen und alle vier Hochzeiten kommt sie wieder einen Hahnenschritt näher. | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 184-187, 1816// | ||
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