text:graessepreussen663
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| text:graessepreussen663 [2023/07/10 13:00] – ewusch | text:graessepreussen663 [2024/02/07 21:28] (aktuell) – gelöscht ewusch | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | [[sagen: | ||
| - | [[capitel: | ||
| - | [[text: | ||
| - | ====== Die Sage von den Gegensteinen ====== | ||
| - | |||
| - | S. Thüringen und der Harz Bd. I. S. 120 etc. | ||
| - | und darnach Sagen aus der Vorzeit des Harzes S. 124 etc. (mit Abbildung). | ||
| - | |||
| - | Nördlich von Ballenstedt, | ||
| - | |||
| - | Zu jener Zeit, als noch dichter undurchdringlicher Wald die Gegend bedeckte, welche man jetzt als lachende, mit Erntesegen bedeckte Fluren sieht, wo in den Thälern Sümpfe und Moräste lagen und die Höhen von wilden Thieren wimmelten, wo weder Weg noch Steg war, auf welchem ein menschlicher Fuß wandeln konnte, da trieben an der Stelle, wo jetzt die Gegensteine emporragen, böse Geister ihr Wesen. Aus der Ferne sah man es, wie sie zur Nachtzeit, besonders in der Mitternachtstunde, | ||
| - | |||
| - | Da begab es sich eines Tages, daß ein Ackersmann aus dem damals kleinen Dörfchen Ballenstedt früh vor Sonnenaufgang ausgeritten war, um in der Stiftskirche zu Quedlinburg, | ||
| - | |||
| - | Der Ackersmann hatte von dem Allen nie etwas gehört und kannte eine solche wilde Gegend in der Nähe seines Wohnortes nicht; er meinte durch Zauberei in ein fremdes Land versetzt zu sein. Besorgt schaute er vom Gaule herab Alles an und überzeugte sich endlich, daß er nicht träume, denn die Sonne glänzte über der schauerlichen Gegend und der Gaul grasete munter fort. Wohl kam ihm der Gedanke, daß er im Bereiche der bösen Geister sei, allein da er die Vögel ruhig in der Luft herumfliegen sah, auch sonst kein angsterregendes Geräusch vernahm und die Sonne ebenso warm und belebend als in seinem Dorfe scheinen sah, da dachte er, es möge doch nicht Alles wahr sein, was sich die Leute von dieser Gegend erzählten, und nahm sich vor, nächstens seine Frau und Kinder hierher zu holen und ihnen durch den Augenschein zu beweisen, daß sie sich ohne Grund vor derselben fürchteten. Nach und nach überkam ihn Neugier, er wollte wissen, was in der finstern Höhle sein möge, er dachte, es könne ihm nicht an's Leben gehen, wenn er einmal hineinsehe. Er stieg also vom Pferde, band dasselbe an einen Baum und näherte sich dann erst mit langsamen, bald aber mit schnelleren Schritten der Höhle. Als er aber seinen Kopf vorsichtig in die Oeffnung derselben steckte, erblickte er mitten in der Höhle eine große Braupfanne voll Goldstücke, | ||
| - | |||
| - | Zwar wußte der Ackersmann nicht, wie er aus der Höhle gekommen war, aber so viel Besinnung behielt er doch, daß er sah, wie der Gottseibeiuns unter gräßlichem Getöse und Feuerregen in riesiger Gestalt, in der einen Kralle die Braupfanne mit den Goldstücken, | ||
| - | |||
| - | Nun erzählt aber die Sage weiter, es sei einst ein ehrwürdiger Priester ohnweit der Gegensteine vorbeigekommen, | ||
| - | |||
| - | // | ||
| - | * // | ||
| - | * // | ||
| - | |||
| - | ---- | ||
| - | {{tag> | ||
text/graessepreussen663.1688986817.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
