text:graessepreussen631
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| - | ====== Die Teufelsmühle ====== | ||
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| - | Nach Otmar S. 189. | ||
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| - | Der Gipfel des Rammberges, der eine Stunde südwärts von Gernrode und dem Stufenberge und ebensoweit westwärts von Ballenstädt, | ||
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| - | Der Rammberg hat seinen Namen von dem Gott [[gott: | ||
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| - | Als Karl und Winfried die deutschen Götzenaltäre umstürzten, | ||
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| - | Ein Müller hatte sich am Abhange des Rammberges eine Windmühle erbaut, der es aber von Zeit zu Zeit am Winde fehlte. Bald stieg in ihm der Wunsch auf, eine freistehende Mühle auf dem höchsten Gipfel des Berges zu haben, die beständig im Gange bleiben mußte, der Wind komme nun vom Morgen oder vom Abend, vom Mittag oder Mitternacht. Schwierig aber schien ihm doch für Menschen die Erbauung einer großen Mühle auf einer solchen Höhe, noch schwieriger die Befestigung derselben bei den Stürmen, die gewöhnliches Machwerk wie Stoppeln wegführten. Sein immer wiederkehrender Wunsch und die Vorstellung der Unmöglichkeit der Befriedigung gestatteten ihm weder Tag noch Nacht Ruhe. Und bald erschien der Teufel und bot seine Dienste an. Nach langem Dingen und Bieten verschrieb sich ihm der Müller nach einem dreißigjährigen Leben zum Eigenthum, und der Böse versprach dagegen, ihm eine ganz tadelfreie Mühle von sechs Gängen auf dem Gipfel des Rammberges zu erbauen und zwar in der nächsten Nacht vor dem Hahnenschrei. | ||
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| - | Der höllische Baumeister thürmte also die Felsen auf einander und baute eine Mühle sonder Gleichen. Bald nach Mitternacht holte er den Müller aus seinem Hause am Abhang des Berges, um die neue Mühle zu prüfen und zu übernehmen. Unter lautem Herzpochen folgte ihm der Müller und fand Alles über seine Erwartung. Gern hätte er die Hälfte seines Lebens für die Entdeckung eines Fehlers gegeben, aber er fand Alles in der besten Ordnung. Schon wollte er zitternd die Mühle mit der schrecklichen Bedingung übernehmen, | ||
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