text:graessepreussen580
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| - | ====== Die Sage vom Teufelsbade beim Kloster Michaelstein ====== | ||
| - | S. Sagen und Geschichten aus der Vorzeit des Harzes S. 142 etc. | ||
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| - | In dem düstern schattigen Thale, wo einst das Kloster St. Volkmarstein gestanden hat, lag ein einsames Jagdschloß, | ||
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| - | Als sie diese Worte gesprochen, nahte schon der Graf an der Spitze seiner Jagdgenossen, | ||
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| - | Während der Jagdzug schon ganz in der Nähe des gräflichen Schlosses war, kam des Weges daher ein alter frommer Eremit, welcher so eben im Kloster St. Michaelstein seine Andacht verrichtet hatte, wie er dies täglich zu thun pflegte, und sich nun nach seiner unfern vom Wege belesenen Klause zurückbegab. Schon als der Geliebte der Gräfin den Greis von Ferne erblickte, wie er im Gebet begriffen den Rosenkranz in der Hand hielt, verzogen sich seine Gesichtszüge zu einem grauenhaften Ausdrucke, als nun aber vollends jener dem Volke mit dem Crucifix den Segen spendete, verschwand er plötzlich aus der Schaar der Ritter und ward nicht mehr gesehen. Zwar fiel seine plötzliche Entfernung dem Grafen auf, allein derselbe war viel zu sehr mit den Vorbereitungen zur Verlobung seiner Tochter beschäftigt, | ||
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| - | Mit den ersten Strahlen des anbrechenden Tages hörte sie schon Rosseshufe unten erschallen und sogleich eilte sie unbemerkt aus dem Schlosse hinab ins Thal. Auf einem schwarzen Rosse sitzend erwartete sie der Ritter, doch als sie sich zu ihm aufs Roß geschwungen, | ||
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| - | Von der Grafentochter hat man nie wieder etwas gesehen, doch geht unter dem Volke die Sage, daß ihr Leichenzug um Mitternacht durch das düstere Tannengehölz, | ||
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