text:graessepreussen507
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| - | ====== Die grüne Jungfer auf dem Hausberge bei Helfta ====== | ||
| - | Nach Sommer S. 17. | ||
| - | Poetisch in Mansfelder Mundart bearbeitet von Giebelhausen a.a.O. Th. I. S. 43. | ||
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| - | Auf dem Hausberge bei Eisleben stand vor alter Zeit ein mächtiges Schloß, welches in den Berg versunken ist, doch sich einst wieder aus ihm erheben wird. Das Burgfräulein ist mit in den Berg verwünscht und wird nur alle 7 Jahre in der Johannisnacht frei. Dann wandelt sie auf dem Berge umher, trägt ein Schlüsselbund am Gürtel und ist ganz grün gekleidet, weshalb sie das Volk nur die grüne Jungfrau nennt. Wer ihr begegnet, dem wiederfährt ein großes Glück, denn er wird von ihr reich beschenkt. Das größte Glück aber ist dem bestimmt, dem es einst gelingen wird, sie zu erlösen. Jedem nämlich, den sie trifft, giebt sie einen Schlüssel und führt ihn zu einer Fallthür auf dem Gipfel des Berges, der auch nur alle 7 Jahre in der Johannisnacht zu sehen ist. Die Thüre heißt sie ihn ausschließen und dann begleitet sie ihn durch die weiten Gemächer des Schlosses, zeigt ihm alle Herrlichkeiten und führt ihn zuletzt vor ein Buch, welches ihre und des Schlosses Geschichte enthält. Dieses Buch heißt sie ihn lesen, doch ist es in so alter Schrift geschrieben, | ||
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