text:graessepreussen497
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| - | ====== Das Heidengrab und der Ottilienstein ====== | ||
| - | Nach Bechstein Bd. II. S. 25. | ||
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| - | Ueber der Bergstadt Suhl(a) erhebt sich der Dell- oder Döllberg, auf dessen Kuppe ein Hügel ruht, der das Heidengrab heißt. Auf diesem Hügel hat vermuthlich ein Tempel der alten Germanen gestanden, um den sich die Sachsen schaarten, als sie von Karl d. Gr. gedrängt wurden. Lange hatten die Letzteren vergeblich das Lager ihrer Gegner gesucht, bis aufsteigender Rauch es ihnen verrieth, dann aber umzingelten und erstürmten sie es, erschlugen Alle, die darin waren, und brachen natürlich auch die Mauern des Tempels. Die Leichname ruhen in dem großen Hügel, den man noch das Heidengrab nennt. | ||
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| - | Unmittelbar über der Stadt Suhl zur Linken erhebt sich steil emporsteigend die waldige Wand des Domberges, an der ein riesiger Felsblock zu Tage tritt, der sogenannte Ottilienstein. Hier wandelt eine weiße Frau herum, die auf Erlösung harrt. Das soll dieselbe Frau gewesen sein, die einst hier ein Hirte traf und die ihm weissagte, die Stadt werde bald in Feuer aufgehen. Ueber diese Prophezeiung erboste sich der Hirte so, daß er die Weissagerin vom Felsen herunterstieß; | ||
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