text:graessepreussen494
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| - | ====== Die Hufeisen an der Kirchthüre zu Ellrich ====== | ||
| - | Nach Ottmar S. 115. | ||
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| - | Der Graf Ernst von Klettenberg, | ||
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| - | Um sich dem Volke als Sieger zu zeigen, wankte er aus dem Gemach und befahl, sein Roß vorzuführen. Vier Knappen hoben ihn hinauf, und so ritt er unter dem Gekreisch der herzuströmenden Menge, um nach Klettenberg zurückzukehren. Als er durch die Vorstadt ritt, hörte er in der dem heil. Nicolaus geweihten Kirche die Vesper singen. Graf Ernst, in seinem Taumel, ritt durch das offenstehende Kirchthor mitten durch die versammelte Gemeinde hindurch bis vor den Altar. Der Gesang der Andacht ging in starres Anstaunen und bald in wildes Geschrei über. Aber nicht lange freute sich der wilde Graf seines Frevels, denn als das gespornte Roß jetzt die Stufen des Altars betrat, siehe, da fielen – o Wunder! – plötzlich alle vier Hufeisen von ihm ab und es sank nieder mit seinem Reiter. | ||
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| - | Zum ewigen Andenken wurden diese vier Hufeisen an die Kirchthür angenagelt, wo sie Jahrhunderte lang wegen ihrer Größe angestaunt wurden, seit dem Ende des vorigen Jahrhunderts aber kamen sie in das Inspectorat zu Ellrich, da jene Kirche eingestürzt ist. | ||
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