text:graessepreussen489-09
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| - | ====== Der Kaiser und der geizige Bauer ====== | ||
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| - | Einst fuhr ein [[typ: | ||
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| - | Da nun der Bauer sah, daß er ohne Hilfe absolut nicht weiter kommen könne, fiel er auf die Kniee und betete ein Vaterunser. Kaum war er wieder aufgestanden, | ||
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| - | »Kann ich Dir helfen?« sprach es. »Ja, mein Lieber«, antwortete Christoph – so hieß der Bauer, – »Hilfe habe ich nöthig, aber Du wirst mir wohl nicht helfen können!« und sah dabei das Männchen mitleidig an. »Das kann man nicht wissen«, entgegnete dieses, »ich will es wenigstens versuchen!« Dabei sprang er wie ein Windspiel auf den Wagen, nahm Zügel und [[typ: | ||
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| - | Schon naheten sie sich dem Oertchen Kelbra, da fragte das Männchen den Bauer: »Willst Du nicht Dein [[typ: | ||
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| - | Jetzt trug er den letzten hinein; da sprach das Männchen: »Nun kannst Du Dir aus den Kästen so viel [[typ: | ||
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| - | Er kehrte hierauf zu seinen Pferden zurück, bei denen das Männchen stand, reichte ihm die Hand und sprach: »Danke schön, Vetter, wenn Ihr's erlaubt, komme ich bald wieder!« »Du hast doch nicht mehr genommen«, erwiederte das Männchen, »als ich Dir gesagt?« »Nein, nicht mehr!« »Gewiß nicht mehr?« fragte es nochmals mit betonter Stimme. »Nein, Vetter! Aber nun gute Nacht, ich will nun machen, daß ich die müden Pferde in den [[typ: | ||
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| - | Kaum konnte der Bauer erwarten, bis er im nächsten Dorfe sich einquartiert und die Pferde in den Stall gebracht hatte. Dann ging er in seine Kammer, die ihm zur Ruhe angewiesen war, setzte sich an den [[typ: | ||
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| - | Beruhigt durch diese Hoffnung legte er sich nieder und schlief, bis die Sonne schon den Kiffhäuser Burgthurm röthete. Da sprang er vom Lager auf und eilte den Berg hinan. Schon unten am Fuß desselben begann es zu [[typ: | ||
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| - | Da kehrte er im höchsten Ingrimm um und machte seinem Aerger durch die Worte Luft: »Hol der Teufel den Rothbart mit seinem ganzen Hofgeschmeiß!« Kaum ausgesprochen, | ||
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