text:graessepreussen379
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| - | ====== Der Rabe zu Merseburg ====== | ||
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| - | Poetisch dargestellt von Ziehnert Bd. I. S. 140 etc. | ||
| - | S.a. Bechstein, Deutsches Sagenbuch S. 354. | ||
| - | Gemeinnütziges Unterhaltungsblatt zu Von Pfaffenrath' | ||
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| - | An vielen Häusern der alten Stadt Merseburg, z.B. in der St. Gotthardsgasse sieht man noch heute über den Thüren einen Raben in Stein gehauen, der einen Ring im Schnabel hält. Den Grund zu diesen Bildern soll aber folgende Begebenheit gegeben haben. | ||
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| - | In den Jahren 1466 bis 1514 war Thilo von Trotha Bischof von Merseburg. Dies war ein strenger jähzorniger Mann, der sich zu seinem Vergnügen einen Raben hielt, der ihm durch sein lustiges Gebahren und Schwatzen viel Spaß machte. Einst war nun dem Bischof ein kostbarer Ring weggekommen, | ||
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| - | Einige Zeit nachher aber trug es sich zu, daß bei einem heftigen Sturme das Nest des Raben vom Thurme herabstürzte; | ||
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| - | Dieses Wappen ließ der Bischof überall anbringen, damit es ihn stets an seine Unthat erinnern möge und zu steter Buße mahne, innen und außen am bischöflichen Palast, im Dome, an den Mauern, in den Zimmern, auf den Gängen, auch an vielen Häusern der Stadt. Dasselbe Wappen und über demselben das Bild des hingerichteten Kammerdieners mit aufgehobenen Händen ohne Kopf erblickt man auch an dem messingenen Grabdenkmale, | ||
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