text:graessepreussen363
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| text:graessepreussen363 [2023/01/04 15:37] – ewusch | text:graessepreussen363 [2024/03/13 20:57] (aktuell) – gelöscht ewusch | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | [[text: | ||
| - | ====== Der Mönch ====== | ||
| - | |||
| - | Nach Sommer S. 35. | ||
| - | |||
| - | In den meisten sächsischen Dörfern kennt man die Mönche, die sich bei den Bauern und besonders auf den Edelhöfen in Dienst geben, einen Theil der Geschäfte in den Ställen, auf dem Hofe und Boden besorgen, über dem Eigenthume des Herrn wachen und die Knechte und Mägde in Zucht halten. Sie sind sehr klein, tragen einen grauen Mönchsrock, | ||
| - | |||
| - | In der Regel dient auf jedem Gute nur ein Mönch, doch bisweilen auch mehrere. Beim Gastwirth in Bendorf bei Mansfeld hört man, wenn ein theures Jahr kommen soll, den Winter zuvor oft bei Nacht die Mönche das Getreide auf dem Boden zusammenschaufeln, | ||
| - | |||
| - | In Wettin hauste früher ein Mönch auf dem Amte, einer auf dem Winkel und einer in der Schäferei, und der auf dem Winkel hatte seine besondere Kammer, welche noch jetzt die Mönchskammer heißt. In Halle zeigt sich ein Mönch in der Saline; auch geht er um Mitternacht oft quer über den Markt und an dem einzelnstehenden Thurm auf der Leipziger Straße auf und ab; auf diesem Thurme sah er früher auch manchmal bei Tage aus den Schalllöchern und pflegte die Uhr vorzustellen, | ||
| - | |||
| - | |||
| - | // | ||
| - | * // | ||
| - | * // | ||
| - | |||
| - | ---- | ||
| - | {{tag> | ||
text/graessepreussen363.1672843038.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
