text:graessepreussen353
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| - | ====== Der Saalaffe zu Halle ====== | ||
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| - | Nach Schäfer in der Illustr. Ztg. 1858, Bd. I., S. 65, mit Abbildung. | ||
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| - | Der sogenannte Saalaffe, das zweite Wahrzeichen der Stadt, ist jetzt zwar von seinem uralten Standorte verschwunden, | ||
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| - | Daß es Nixe in der Saale gegeben hat, dafür führt man eine große Menge Sagen an, es giebt sogar einen alten Volksspruch darüber, der so lautet: | ||
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| - | Wißt Ihr wohl, wo Halle liegt?\\ | ||
| - | Halle liegt im Thale!\\ | ||
| - | Da sind schöne Jungfern drin,\\ | ||
| - | Auch Nixe in der Saale.\\ | ||
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| - | Daß aber jenes fragliche Steinbild keine Aehnlichkeit mit einem Nix hat, wie man sich ihn gewöhnlich denkt, wird wohl Jedermann zugeben. Das Volk beschreibt ihn gewöhnlich als einen kleinen freundlichen Knaben in grünem oder rothem Röckchen mit hellfunkelnden Augen und oft mit langem grünen Haar und grünen Zähnen. Bisweilen aber gleicht er einem erwachsenen Manne, hat ein altes tückisches Gesicht und Krallen an den Händen. Er wohnt mit Frau und Kindern auf dem Grunde der Flüsse und Seen, einzelne Nixe hausen auch in Brunnen. Wo ganze Familien zusammen sind, führen sie Wirthschaft wie die Menschen; in den benachbarten Dörfern und Städten kaufen sie ein, was sie bedürfen, und in der Dölauer Haide sieht man die Nixe von Lettin oft Holz lesen. An den Weiden, die in verschiedenen Gegenden an der Saale und Elster stehen, trocknen die Nixe bei heiterem Wetter ihre Wäsche; sie setzen sich dann in den Wipfel der Weide, breiten die Hemden und Röcke an den Zweigen ringsumher aus und wenn Alles trocken ist, nehmen sie es ab und steigen wieder ins Wasser.((So Sommer S. 38. In meinem Sächsischen Sagenschatz S. 221 habe ich aber den Muldennix bei Grimma beschrieben, | ||
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