text:gau112
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Nächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| text:gau112 [2023/08/31 15:47] – angelegt ewusch | text:gau112 [2024/03/21 16:51] (aktuell) – gelöscht ewusch | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | [[sagen: | ||
| - | **[[buch: | ||
| - | ====== Der Zweikampf ====== | ||
| - | |||
| - | Ludwig Bechstein | ||
| - | |||
| - | In der Reichsstadt Worms wurde ein Turnier ausgeschrieben. Dabei fand sich auch der Herr von Grevenstein ein mit seiner Tochter Bilhild, die den Preis austeilen sollte. Der Ritter von Wolfseck liebte die schöne Bilhild und hoffte auch den Dank aus ihrer Hand zu erhalten; denn an Leibesstärke und Gewandtheit mochten ihm wenige gleichkommen. Auch hatte er beim ersten Stechen bereits alle Gegner aus dem Sattel gehoben, als Kolb von Wartenstein in die Schranken ritt und den Wolfsecker in den Sand warf. Dieser ergrimmte über den Schimpf, welcher ihm widerfahren, | ||
| - | |||
| - | Der Tag, welcher dazu anberaumt war, erschien, und alle in Worms anwesenden Herren, sowie eine zahllose Menge Volkes versammelten sich auf dem Platze. Der Ritter von Wolfseck hielt in den Schranken, allein der Wartenberger blieb aus, auch wollte ihn den Tag zuvor niemand in Worms gesehen haben. Ein lautes Gemurmel erhob sich, und die Kampfrichter waren schon bereit, das Urteil nach den Kampfesgesetzen zu sprechen und den Angeklagten für schuldig zu erklären, als ein Ritter in ganz schwarzer Rüstung mit geschlossenem Visier dahersprengte. An dem Wappen auf seinem Schild und an seiner Feldbinde, sowie an der edlen, hohen Gestalt glaubte jedermann den Herrn von Wartenberg zu erkennen. Er ritt in die Schranken, jedoch sein Gegner schien zu zaudern, und die ihm nahestanden, | ||
| - | |||
| - | //Quelle: [[buch: | ||
| - | |||
| - | ---- | ||
| - | {{tag> | ||
text/gau112.1693489662.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
