text:gau094
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| - | ====== Sankt Goar ====== | ||
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| - | Aloys Wilhelm Schreiber | ||
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| - | In dem schauerlichen Felsentale, welches noch jetzt seinen Namen trägt, baute sich im Jahre 575 der heilige Goar seine Zelle. Diese Gegend wurde von armen Fischern bewohnt und war sehr gefährlich für die Schiffenden. Der fromme Mann nahm hier seinen Wohnsitz, um denen, die Schiffbruch gelitten, beizustehen und die Fischer in der Lehre des Evangeliums zu unterrichten. Auch fand jeder müde Wanderer in seiner Zelle ein Obdach und ein Pilgermahl; kein Wunder, daß der Name des wohltätigen Eremiten weit und breit bekannt wurde. Auch König Siegbert hörte von ihm, rief ihn an seinen Hof und wollte ihn zum Erzbischof von Trier machen; aber der demütige Goar schlug es aus und kehrte zu seinen armen Fischern zurück. | ||
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| - | Als er alt und siech auf dem Sterbebette lag, schickte ihm König Siegbert zwei Priester und ließ später ein Kirchlein auf dem Grabe des heiligen Goar bauen, welches bald mit Gütern und Opfern reichlich beschenkt wurde. Wunder geschahen an seinem Grabe, seine Zelle blieb nach wie vor der Sitz der Gastfreundschaft; | ||
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