text:gau041
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| - | ====== Herrgottstritte ====== | ||
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| - | Ludwig Bechstein | ||
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| - | In der schwäbischen Alb im Aalbuch über Heubach liegt die Burgruine Rosenstein auf einem steilen und schroffen Felskegel, der dennoch von wildem Rosengesträuch dicht überwachsen ist. In ihrer Nähe ist eine tiefe Höhle, die Scheuer geheißen, die sich eine halbe Stunde durch den Berg hindurch erstrecken und mit der Burg in Verbindung stehen soll. Auf dem nahen Hochberge soll eine Stadt, Hochstadt oder Hochstädt, vordessen gestanden haben, die mit der Burg durch eine lederne Brücke verbunden war, gerade wie auch die Burg Kalenberg und Burgstall bei Friedingen an der Donau. | ||
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| - | Auf Burg Rosenstein gegenüber dem Scheuelberg hat Christus der Herr gestanden; der Teufel zeigte ihm von da alle Herrlichkeit der Welt und wollte, daß Christus niederfalle und ihn anbete – also geht die Sag'. Aber Christus warf den Versucher in die nahe Teufelsklinge und trat von dem Burgberg hinüber auf den Scheuelberg (Schauelberg) hoch über das Tal von Heubach hinweg, und prägte seiner Fußtritte Spur beiden Felsen tief ein. Zu diesen Tritten ist hernachmals häufig gewallfahrt worden, auch ward ein Marienbild nahebei aufgestellt, | ||
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| - | Auf dem Scheuelberg wachsen nahe dem Hergottstritt Wetterkräutlein, | ||
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