text:gau037
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| - | ====== Die schwarze Gret und das Danewerk ====== | ||
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| - | Ludwig Bechstein | ||
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| - | König Christoph I. von Dänemark hatte zur Gemahlin des Pommernherzogs Sambor Tochter, das war ein arges Zauberweib; sie hieß nur die schwarze Gret und hatte den Beinamen Springhest, Sie ist die Urheberin des berühmten Danewerks, jenes riesigen und weiten Walls. Den zu erbauen, schloß sie einen Bund mit dem Teufel und gebot ihm, in einer Nacht den Wall fertigzumachen, | ||
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| - | Da nun die wilde schwarze Gret überhaupt ein gottloses, unseliges Leben führte, so ward ihr zur Strafe ihrer schrecklichen Sünden von Gott geboten, allnächtlich über ihr Teufels- und Danewerk als Geist zu reiten. Da haben viele Leute sie gesehen. Ihr Anzug ist ganz schwarz, aber ihr Pferd ist weiß, und sein Odem ist Feuer. Zwei Geister in weißen Kleidern folgen ihr, und da rennen und sprengen die drei wie der wilde Jäger von Hollingstede bis Haddebye. Dieses Gespenst leidet nicht, daß auf seinem Walle etwas angebaut werde. In der Nähe von Haddebye heißt ganz besonders eine Stelle im Danewerk nach der Springhest Margretenwerk, | ||
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| - | Einstmals erschien sie armen Fischern vom Schleswiger Holm, die traurig waren, daß sie nach einer arbeitsvollen Nacht nichts gefangen hatten, in all ihrer königlichen Pracht, mit Perlen und Demanten geschmückt, | ||
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