text:dreikreuzmesser
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| - | ====== Dreikreuzmesser ====== | ||
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| - | Bei dem Flecken Poucke wohnte ein begüterter Bauer. Dem wurde auf einmal seine Frau todkrank und sein Vieh begann auch zu siechen, die Ochsen, Kühe und Pferde legten sich alle auf die Streu und wollten nicht mehr aufstehen. Vergebens zog der Mann die Ärzte zu Rate. Was die auch beginnen mochten, nichts half und das Übel wurde nur schlimmer und schlimmer. | ||
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| - | Da sprach endlich einer der Knechte zu ihm: »Mit rechten Dingen kann das nicht zugehen, lasst uns darum eine Nacht wachen und sehen, was im Hof vorgeht.« | ||
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| - | Das fand der Bauer gut, und als alles andere Gesinde schlafen gingen, stellte er sich mit dem Knecht an ein Kammerfenster, | ||
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| - | »Da haben wir es ja«, sprach der Knecht. | ||
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| - | Der Bauer fasste einen Stuhl und wollte auf die Katzen los. | ||
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| - | Aber der Knecht hielt ihn zurück, indem er sprach: »Nein, das wäre nicht klug; damit richten wir nichts aus. Lasst mich nur machen.« Mit den Worten nahm er ein Dreikreuzmesser und warf das mitten in den Katzenring hinein. Im selben Augenblick waren alle verschwunden. Der Knecht ging alsdann zu der Stelle, wo sie getanzt hatten, und sah nach. Da fand er denn das Messer in einer blauen Schürze hängen. »Nun sind wir weit genug«, sprach er dann und lächelte. »Morgen werdet ihr mehr sehen, Meister.« | ||
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| - | So geschah es denn auch. Am nächsten Tag gegen neun Uhr kam ein Weib an die Tür und fragte den Bauer, ob er keine blaue Schürze gefunden hätte. »Doch«, antwortete er, »kommt nur herein, ich will sie holen.« | ||
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| - | Als das Weib aber herein war, da schloss er die Tür, griff die Hexe beim Hals und fragte sie, ob sie nun unter seinen Händen sterben oder seine Frau und sein Vieh wieder entzaubern wolle. Das Weib lamentierte, | ||
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