text:die_ueberschiffenden_moenche
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| - | ====== Die überschiffenden Mönche ====== | ||
| - | Nach Melanchthon’s Erzählung | ||
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| - | In der Stadt Speier lebte vorzeiten ein Fischer. Als dieser einer Nacht an den Rhein kam und sein Garn ausstellen wollte, trat ein Mann auf ihn zu, der trug eine schwarze [[typ: | ||
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| - | Da er nun diesen übergesetzt hatte und zurückkehrte, | ||
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| - | Also stieß der Schiffer ab, wie aber der Nachen mitten auf den Rhein kam, hob sich ein fürchterlicher Sturm. Wasserwellen bedeckten das Schiff und der Fischer erblaßte. „Was ist das, dachte er bei sich, bei Sonnenniedergang war der Himmel klar und lauter und schön schien der Mond, woher dieses schnelle Unwetter? | ||
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| - | Halbtodt lag er im Nachen, der Tag begann zu dämmern und die schwarzen Männer verschwanden. Der Himmel war klar, wie vorher, der Schiffer ermannte sich, fuhr zurück und erreichte mit Noth seine Wohnung. Des andern Tags begegneten dieselben Mönche einem früh aus Speier reisenden Boten in einem rasselnden, schwarz bedeckten Wagen, der aber nur drei Räder und einen langnasigten Fuhrmann hatte. | ||
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| - | Bestürzt stand er still, ließ den Wagen vorüber und sah bald, daß er sich mit Prasseln und Flammen in die Lüfte verlor, dabei vernahm man Sehwerterklingen, | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 363–365, 1816// | ||
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