text:die_braven_koehler_des_alftales
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| text:die_braven_koehler_des_alftales [2022/04/18 20:29] – angelegt ewusch | text:die_braven_koehler_des_alftales [2024/03/25 15:39] (aktuell) – gelöscht ewusch | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | ====== Die braven Köhler des Alftales ====== | ||
| - | Gegenüber der Mündung des Üssbaches in die Alf erheben sich auf waldbewachsener Anhöhe die Überreste der Burg Arras. Um das Jahr 938, als Routbertus Erzbischof von Trier war, standen da nur Köhlerhütten. In jener Zeit hatten sich die wilden Ungarn auf das westliche Deutschland geworfen, und ein Schwarm derselben war sogar unterhalb Koblenz über den Rhein bis Kaisersesch und Lutzerath vorgedrungen. Rauchende Trümmer und verwüstete Felder bezeichneten den Weg, den die wilden Horden nahmen. Den Bewohnern des Moseltals drohte eine große Gefahr. Das erkannte der brave Kohlenbrenner Arras an der Alf. Er hatte zwölf handfeste und tapfere Söhne, die ihrem allgemein geachteten und geschätzten Vater an Edelsinn nicht nachstanden. Als die Schreckenskunde, | ||
| - | |||
| - | Darauf wurde ihm die einstimmige Antwort gegeben: »Vater Arras, wir folgen Euch! Wir wollen Blut und Leben wagen für unsere Lieben und unsere Heimat!« | ||
| - | |||
| - | Bald war die wackere Schar ausgerüstet, | ||
| - | |||
| - | Am anderen Tage begaben sich der Pfalzgraf Hermann und der Erzbischof Routbertus zur Hütte des alten Köhlers, um ihm und seinen Söhnen für ihre Heldentaten und Verdienste zu danken. Der Pfalzgraf schlug Arras und seine Söhne zu Rittern, und der Erzbischof ließ an der Stelle, wo ihre Hütte stand, zur künftigen Sicherung des Tales ein festes Schloss aufführen, das er Burg Arras nannte und mit Land und Leuten reichlich belehnte. Dort lebten lange Zeit die Herren von Arras, die sich ihres berühmten Ahnherrn allzeit würdig erwiesen. | ||
| - | |||
| - | //Quelle: [[autor: | ||
| - | ---- | ||
| - | {{tag> | ||
text/die_braven_koehler_des_alftales.1650306591.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
