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text:des_toten_wucherers_speise

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-====== Des toten Wucherers Speise ====== 
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-Ein Ritter starb und setzte seinen Sohn zum Erben all seiner durch Wucher und Betrug gewonnenen Güter ein. In einer Nacht hörte ein Diener des Hauses plötzlich stark an das Tor klopfen. Er lief schnell hinzu und fragte: »Wer klopft da?« 
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-Darauf antwortete ihm eine Stimme: »Lass mich herein, denn ich bin der Hausherr.« 
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-Das wunderte den Diener. Er bückte sich und sah durch eine Ritze unter der Schwelle, erkannte auch den verstorbenen Herrn, wollte ihn aber nicht einlassen, sondern sprach: »Mein Herr ist gestorben und ich lasse Euch nicht ein.« 
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-Als der Geist nach mehrmals noch wiederholtem Klopfen sah, dass alles nicht nütze, sagte er endlich: »Dann bring diese Fische, welche mir nun zur Speise dienen, deinem Herrn. Ich hänge sie hier an der Tür auf.« 
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-Am Morgen aber, als der Diener die Tür öffnete, fand er dort ein großes Bund Kröten und Schlangen. 
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-//Quellen:// 
-  * //[[autor:johanneswilhelmwolf|Johannes Wilhelm Wolf]], [[buch:deutschemaerchenundsagen|Deutsche Märchen und Sagen]], Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845// 
-  * //[[https://www.geisterspiegel.de/|Geisterspiegel.de]]// 
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-{{tag>sagen johanneswilhelmwolf deutschemaerchenundsagen geisterspiegel}} 
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