text:der_see_am_doellenkruge
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| - | ====== Der See am Döllenkruge ====== | ||
| - | Nach Pröhle S. 83 etc. | ||
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| - | An der Heerstraße, | ||
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| - | Ein Schäfer pflegte die sparsame Weide, die die Feuchtigkeit der Seeufer aus sonst trockenem Boden hervorlockte, | ||
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| - | Schon zeigte sich der erste graue Schimmer der Dämmerung, da krähte der Hahn früher als sonst. Auch die Frau des Schäfers erwachte und erstaunte über den frühen Ruf, schlaftrunken erinnerte sie sich, die Thüre des Hühnerstalls offen gelassen zu haben. Sie fanden denn auch, als sie unten suchten, daß der Hund durch die offene Thüre gedrungen war und den Hahn geweckt hatte. Am andern Morgen trieb der Schäfer wie gewöhnlich an den See, mehr todt als lebendig, und siehe – die Arbeit des Satans war fast vollendet. Eine Landzunge schoß mitten durch das Wasser und näherte sich dem andern Ufer bis auf wenige Schritte. Aber dieser schmale Raum war so tief, daß er kaum ergründet werden konnte. Ein Stück Papier lag in der Nähe des Ufers im Wasser und erwies sich als der verhängnißvolle Vertrag, den die Krallen des Teufels zerrissen hatten. Der Hahnenruf hatte den Teufel verjagt und der treue Hund den Schäfer gerettet. | ||
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text/der_see_am_doellenkruge.1655811772.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
