text:der_raubritter_von_laach
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| - | ====== Der Raubritter von Laach ====== | ||
| - | Unweit des Laacher Sees hatte ein Raubritter sein Schloss. Lange Zeit der Schrecken der ganzen Gegend war er jeglichen menschlichen Gefühls bar und trieb mit allem, was dem Menschen heilig sein soll, frevelhaften Spott. Die Tugend verachtete er höhnend, die Religion, die Kirche und ihre Diener beschimpfte er. Kirchen und Klöster zu berauben und zu verheeren, zu plündern und zu brennen, war seine höchste Lust. Namentlich suchte er das benachbarte Kloster Laach mit seinen Raubzügen heim. Vergeblich waren die eindringlichen Vorstellungen des Abtes, nutzlos die über ihn verhängte Strafe des Kirchenbannes. Immer mehr verhärtete sich sein böses Herz, das auf Verderben sann und sämtliche Mönche des von ihm gehassten Klosters dem sicheren Tod weihen wollte. Um seinen schwarzen Plan auszuführen, | ||
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| - | Da kam ihnen ein Diener von der Burg entgegen und rief voll Besorgnis: »Kehrt um und flieht, wenn euch euer Leben lieb ist, denn des Ritters Reue und Sehnen ist nichts als Trug und List. Er will in seinem Grimm euch alle morden lassen.« | ||
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| - | Kaum hatte der Diener seine warnende Rede beendet, als der mordgierige Ritter mit seinen Spießgesellen heranstürmte, | ||
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| - | Versunken sind die Reiter, bevor ihr Schwert noch schlug, und aus der Tiefe heulet des sterbenden Ritters Fluch. | ||
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