text:der_heilige_norbert_und_die_weisse_kutsche
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| - | ====== Der heilige Norbert und die weiße Kutsche ====== | ||
| - | Der heilige Norbert, der dreizehnte unter den Erzbischöfen zu Magdeburg, war in seiner Jugend ein leichtsinniger Mensch. Er war in der Nähe des Niederrheins geboren und lebte dort in Saus und Braus, bis ihn einst, als er gerade von einem Zechgelage kam, ein Donnerschlag vom Pferd stürzte. Über eine Stunde lang lag er bewusstlos am Boden, da rief ihn eine Stimme aus der Wetterwolke an und ermahnte ihn, sich zu bessern. Er wachte auf, aber zu einem besseren Leben, zog als Barfüßermönch im Jahre 1118 nach Rom und wurde im Jahre 1127 vom Kaiser Lothar zum Erzbischof von Magdeburg erhoben. Hier führte er unter den verwilderten Geistlichen eine strenge Kirchenzucht ein, wäre aber beinahe von Meuchelmördern bei einem Volksauflauf getötet worden. Nachdem er noch das Kloster Unserer Lieben Frauen mit Prämonstratensermönchen besetzt und das Kloster Gottes Gnaden bei Calbe gestiftet hatte, zog er als Kanzler des Kaisers mit nach Rom und starb im Jahre 1133. Sein Leichnam wurde in der Kirche Unserer Lieben Frauen in einem steinernen Sarg begraben. Seine Gebeine galten stets für ein Heiligtum der Stadt, die man für unbezwingbar hielt, solange sie dieses in ihren Mauern bewahre. Allein die Stadt ließ sich im Jahre 1626 vom Kaiser bewegen, ihm die Gebeine auszuliefern, | ||
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