text:der_goldene_pflug
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| - | ====== Der goldene Pflug ====== | ||
| - | In dem Berg, auf dem die Burg Neuenahr stand, waren einst allerlei Schätze verborgen. Zu ihnen gehörte auch ein goldener Pflug, der in dem heute verschütteten Schloßbrunnen lag. Ein Bauer, der nicht gern arbeitete und sonntags in der Umgegend allerlei Tändeleien nachging, meinte, dass nur den Herren auf den Burgen das Glück blühe. In einer Nacht um die zwölfte Stunde wurde er von einem Zwerg an den Rand des Brunnens geführt. Der Zwerg sagte zu ihm: »Ich will dich heute zu einem reichen Mann machen. Du weißt, dass in diesem Brunnen ein goldener Pflug begraben ist. Grabe in einer bestimmten Nacht danach, dann sollst du aller Mühe und Arbeit ledig sein und kannst für alle Zeit ein sorgenfreies und glückliches Leben führen wie ein Ritter. Wo jener Haselstrauch wächst, da ist des Brunnens Mündung, und was Tausende lange und vergeblich gesucht haben, das wirst du leicht finden. Hast du den Stein, mit dem der Brunnen verdeckt ist, aufgehoben, so lasse die Angel in die Tiefe des Brunnens hinab, dann wirst du den kostbaren Schatz heben. Aber kein Laut darf dabei von deinen Lippen kommen, sonst werden die Erdgeister ihn in der Erde zurückhalten.« | ||
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| - | Der Bauer merkte sich die Stelle und machte bald die nötigen Vorbereitungen, | ||
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| - | Diese Mahnung nahm er sich sehr zu Herzen, und ihre Befolgung hat ihm fürderhin reichen Segen gebracht. | ||
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