text:der_gewundene_kirchturm_zu_mayen
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| - | ====== Der gewundene Kirchturm zu Mayen ====== | ||
| - | Auf der Burg zu Mayen lebte einst ein vornehmer Ritter, dessen Gemahlin sich durch seltene Wohltätigkeit auszeichnete. Täglich suchte sie die Hütten der Armen auf, um reiche Gaben unter sie auszuteilen. Das gefiel dem Teufel nicht, und er versuchte die Gräfin durch böse Einflüsterungen von ihrem tugendhaften und wohltätigen Leben abzubringen. Ihr fester Glaube aber hielt allen Anfechtungen des Bösen siegreich stand. Dieser wusste aber des Grafen bisher so edlen Sinn zu verwirren und ihn mit religiöser Lauheit und mit Geiz zu erfüllen. Besonders spiegelte er ihm vor, dass seine Gemahlin durch ihre große Wohltätigkeit, | ||
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| - | Sanft und leise sagte sie: »Es sind nur Blumen!« Und als sie auf des Grafen Geheiß die Schürze öffnete, fielen Blumen mancherlei Art daraus zur Erde. Auf wunderbare Weise waren die Brotstücke zu Blumen geworden. Beschämt stand der Graf da und bat seine Gemahlin wegen des Misstrauens, | ||
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