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text:95_der_schwarze_teich_bei_moetzelbach

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-====== Der schwarze Teich bei Mötzelbach ====== 
  
-Am Wege von [[geo:Dorndorf]] nach [[geo:Mötzelbach]] liegt der sogenannte schwarze [[typ:Teich]] in torfreichem, fast vulkanischem Boden. Dieser Teich soll im J. 1686 und auch bereits vierzig Jahre vorher in einem glühend heißen [[zeit:Sommer]], als Hitze und Gluth Alles ringsum versengt hatte, ausgetrocknet sein und sich sogar von selbst entzündet und einen ganzen Sommer lang gebrannt haben. Stundenweit hat man den Rauch und Dampf des brennenden Teiches gesehen, hell jedoch hat das tflammeFeuer nie gebrannt; wenn man aber eine Scholle Erde aufnahm, da schlugen die hellen Flammen heraus und man sah es darinnen unheimlich glühen und flimmern, wie in einem Schmelzofen. 
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-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 400; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_400.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 1686 Mötzelbach Dorndorf sommer teich rauch feuer torf flamme }} 
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