text:947._spottnamen_in_schwaben
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| - | ====== Spottnamen und Schildbürger im Norden ====== | ||
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| - | Im innern Deutschland denken wir Wunders, was für weise Lalenburger wir im Schwaben- und Frankenlande, | ||
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| - | Zu Gabel ging es mit einer Katze fast gerade wie zu Wasungen. Sie kauften solch ein rares Thier zum Mäuseausrotten für dreihundert Thaler. Als der Handelsmann fort war, fiel den Gablern erst ein, daß sie zu fragen vergessen, was denn dieses Thier fresse? (Zu Wasungen kam die Rückantwort: | ||
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| - | Die Büsumer an der See, die sind auch von den Pfiffigen. Einstmalen gingen ihrer Neun zu baden, und schwammen wie die Enten. Jetzt hob sich der Vordermann und sagte: mine Jongens, ik mutt doch würftig mal tellen, ob ay noch all dohopen sünt.((Meine Jungs, ich muss doch wirklich mal zählen, ob wir noch alle beisammen sind.)) Nun zählte er: einer, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, ich bin ich, es muß beim Donner, einer versoffen sin! – Jetzt schwammen alle traurig zum Ufer; ein Fremder kam, dem klagten sie ihr Herzeleid, und der rieth ihnen, sie sollten sich niederlegen, | ||
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| - | Die Bishorster leitete ein Schalk an einem Seil in einen tiefen Brunnen, als sie nach gewohnter Weise die Christnachtmette besuchen wollten, und sich an dem Seile, das sie ausgespannt hatten, um in der Nacht des Weges nicht zu fehlen, forthalfen. So erzählen die Haseldörfer, | ||
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| - | Die Kisdorfer haben eine Sense, die ein Grasdieb liegen ließ, für ein gefährliches Thier angesehen, und eilend eingezäunt. Auch sie trugen, wie ihre witzigen Brüder in Deutschland, | ||
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| - | Die Fockbecker haben einen Teich mit eingesalzenen Heringen besetzt, meinten, über’s Jahr reichliche Brut davon zu haben. War aber gefehlt; als der Teich abgelassen ward, war kein Hering drin, nur ein großer Aal. – Das ist der Heringsfresser, | ||
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