text:94._die_fastelabend-fluth
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| - | ====== 94. Die Fastelabend-Fluth ====== | ||
| - | (1625) | ||
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| - | In allen gedruckten und handschriftl. Chroniken, | ||
| - | hier vorzüglich nach Janibal und Beckendorp erzählt. | ||
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| - | Es haben sich die Hamburger wohl selten einer so schönen warmen Januar-Witterung zu erfreuen gehabt, als im Jahre 1625, denn fast gemahnte sie an einen Italischen Frühling. Es grünte aller Orten, Primeln, Tulipen und andere Blumen kamen haufenweis hervor, alle Hecken, ja selbst die wilden Rosen-Sträucher blühten mitten im Januar. Dann aber gab’s Frost, der all die Herrlichkeit zerstörte, und am 26. Februar kam ein furchtbarer Sturm aus Nord-West, und da grade Mondwechsel eintrat, auch die Oberelbe voll festgestaueten Eises war, so stieg die Spring-Fluth bei Hamburg zu einer unerhörten Höhe, wie seit der großen Cäcilien-Fluth Ao. 1412 nicht erlebt war. Die eintretende Ebbe konnte nur wenig Wasser wegbringen, und mit der neuen Fluth stieg das Unglück noch höher. Schon um 3 Uhr Nachmittags fuhr man in den niedrigen Stadtgegenden, | ||
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| - | Fast ein Wunder ist’s zu nennen, daß in diesem Sturm ein Schiff von 170 Lasten über den Grasbrook und über Deiche und Dämme weggetrieben wurde und mitten im Lande, bei Bullenhusen, | ||
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