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text:81._bluno

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-====== Bluno ====== 
  
-    Frenzel, Chronik v. Hoyerswerda S. 195.  
-    Knauth, Kirchengesch. S. 304. 
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-Im Jahre 1728, den 14. September, schlug das Wetter in des einen Richter's [[typ:Scheune]] zu [[geo:Bluno]], und da ein trockenes Wetter und wenig Wasser war, so gerieth das ganze Dorf in große Gefahr. Da trat der [[typ:Schulmeister]] auf, rief die Leute zusammen und sprach zu ihnen: „Weil wir hier nichts machen können, so kommt Alle her, wir wollen auf unsere Kniee niederfallen und ein Vater-Unser [[typ:gebet|beten]]. Gott wird uns helfen.“ Als solches geschah, wandte Gott alsbald den Wind von dem Dorfe weg, daß alle [[typ:Flamme]] des [[typ:feuer|Feuers]] auf die Hutung zuging und Gott augenscheinlich zeigte, daß er ihr Gebet erhöret. 
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-//Anmerkungen: Zu Th. I. No. 78. will ich hier noch Folgendeß nachtragen. In der [[region:Oberlausitz]] herrscht bis auf den heutigen Tag der Aberglaube, daß man bei einer Feuersbrunst den Wind und somit die Flamme voit seinem Hause dadurch abhalten könne, daß man einen [[typ:Backtrog]] vor das Haus in's Freie setzt und frisches Brod hineinwirft.// 
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-//Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// 
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-{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz2 oberlausitz bluno feuer scheune wunder flamme gebet schulmeister ortssagen 1728}} 
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