text:764_die_sage_vom_rabensteine_in_budissin
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| - | 764) Die Sage vom Rabensteine in Budissin. | ||
| - | Oberl. Scholze bei K. Klar, die helle Sagenzelle. Löbau o. J. in 18. S. 3. sq. | ||
| - | Noch vor wenig Jahren sah man vor dem Hauptthore der Stadt Budissin am Abhange des Rabenberges ein verfallenes Gemäuer, welches in der Form eines Halbkreises Dornen und Disteln barg. Eine schmale, zum Theil verschüttete Treppe führte vom Fuße des Abhanges in das Innere des Halbzirkels und in der Mitte des Gemäuers gewahrte man ein vermauertes Pförtchen, das unstreitig als Thür zu dem größtentheils mit Erde und Steinen angefüllten Gewölbe geführt hatte. Das hieß der Rabenstein. An seine Trümmer, die man jetzt nicht mehr sieht, knüpft sich eine Sage, und noch heute wird der Ort nicht für geheuer gehalten, denn in der Dämmerung soll sich daselbst zuweilen eine weiße Gestalt blicken lassen. Jene Sage aber lautet also: | ||
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| - | Einst soll ein Bürgermeister von Budissin eine wunderschöne Tochter gehabt haben, um deren Hand die reichsten und schönsten Jünglinge der Stadt und Umgegend vergebens warben. Vorzüglich bemühte sich ein reicher Kaufmannssohn, | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 154; [[https:// | ||
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