text:738_das_budissinische_gespenst
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| - | 738) Das Budissinische Gespenst. | ||
| - | Budäus, Singularia hist. literaria Lusatica. Lpzg. u. Budissin 1736. Bd. I. S. 408. sq. cf. Bd. II. S. 822. sq. v. Weber, Aus vier Jahrhunderten Bd. I. S. 67-83. | ||
| - | Es hat sich seit Weihnachten des Jahres 1683 in der Behausung des Oberamtssecretärs S. Hoffmann zu Budissin ein Gespenst gezeigt und ist insonderheit seiner Frauen Tochter, so ohngefähr seit einem Jahre an den Oberamtsadvocaten Chr. Keilpflug verheirathet war, erschienen. Bald hatte dasselbe die Gestalt einer wendischen, bald die einer deutschen verschleierten Frau und hat es die Keilpflugin um Gottes Willen gebeten, sie solle ihr helfen. Es hat sich dabei Sabine Ruprechtin genannt und vorgegeben, sie wäre vor diesem von Martin Kathmannen (wie sie denn beide Namen mit Tinte und Kreide verschiedene Male nebst einer unleserlichen Jahreszahl aufgeschrieben) ermordet und in den Keller verscharrt worden, sie solle nur daselbst aufgraben und ihren Leichnam in einen Sarg legen, ihr auch einen Leichenstein mit einer Ueberschrift, | ||
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| - | Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 123; [[https:// | ||
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