text:711._neunerlei_dinge
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| - | ====== Neunerlei Dinge ====== | ||
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| - | Zu Koburg ist mit neunerlei Dingen manch abergläubischer Brauch geübt worden. Einige Edeljungfräulein stellten neunerlei Essen auf, und zwar in der Christnacht, | ||
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| - | Andere Jungfern daselbst nahmen, auch am Christabend, | ||
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| - | Hier sitz’ ich splitterfasernackt und bloß;\\ | ||
| - | Wenn doch mein Liebster käme\\ | ||
| - | Und würfe mir mein Hemde in den Schoß. –\\ | ||
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| - | Und da schaute ein Mannsbild zur Türe herein und warf das Hemde. Das war der nachherige Freund der Magd. Jetzt hatten die andern nichts eiliger, als ihrer Freundin es nachzutun, jede wollte die erste sein, warfen ihre Hemden auch vor die Türe der Stube und setzten sich um das Feuerlein; nun aber kamen die entrückten Geister der Liebhaber alle auf einmal und begannen draußen gräßlichen Lärm und Hader, daß den Mägden himmelangst wurde. Schnell löschten sie das Feuer aus neunerlei Holz, und keine wagte die Türe zu öffnen. Sie krochen ohne Hemden in die Betten. Am andern Morgen fanden sie vor der Türe ihre Hemden all durcheinandergewirrt, | ||
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