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text:70_die_hoelle_bei_rueckersdorf

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-====== Die Hölle bei Rückersdorf ====== 
  
-    S. Eisel, Voigtl. Sagenbuch Nr. 6. 366. 
- 
-Am Rothhügel bei [[geo:rückersdorfthueringen|Rückersdorf]] heißt ein Feld die [[typ:Hölle]]. Vor nicht langer Zeit hat noch Wald da gestanden und viele große Kieselwacken lagen zwischen den Bäumen. Die hatte alle der [[typ:Teufel]] hierher gebracht. Er hat einmal bei Rußdorf, wo etwa eine Stunde entfernt das nämliche Gestein ganze [[typ:Felsen]] bildet, gestanden und seiner diesseits stehenden Großmutter davon zugeworfen. Die [[typ:Wette]] war, wer von ihnen am Weitesten werfen könne und der Teufel gewann die Wette. Geht man nach Rußdorf zu, so sieht man die [[typ:stein|Steine]] der Großmutter, die bis dahin nicht hat werfen können, umherliegen. 
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-An demselben Rothhügel, zwischen Rückersdorf und Reußt trifft man einen großen [[typ:schwarzerhund|schwarzen Hund]], der Niemandem ausweicht. Niemand noch mochte mit ihm anbinden; er aber begleitet bis zur Chausseebrücke und wendet sich von da, ohne Jemandem etwas zu thun, die Wiesen abwärts. 
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-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 378; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_378.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 rückersdorfthueringen hölle teufel felsen stein wette schwarzerhund russdorf}} 
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