text:707_sage_vom_steinernen_kreuz_bei_hohendorf
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| - | 707) Sage vom steinernen Kreuz bei Hohendorf. | ||
| - | Bearbeitet von Julius Schanz; metrisch behandelt von Fr. Rödiger. | ||
| - | Der Bauer Zöf in Hohendorf zog an einem Freitage frühzeitig aufs Feld hinaus, nach alter Sitte vier Stiere vor den Pflug gespannt, wie es im Egerland noch heute Brauch ist. Seine Tochter Brigitte begleitete ihn, denn sie sollte die vordern Stiere beim Ackern leiten. Sie hüpfte und sprang und lachte, daß sie fast das Läuten des Glöcklein überhörte, | ||
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| - | Daniel, der Mörder, entfloh in’s Weite, fand aber nirgends Ruhe. Ihm zum ewigen Brandmal steht als Merkzeichen seiner ruchlosen That ein Kreuz auf der Höhe, wo dieselbe geschah, daran die Reute bildlich eingehauen ist. | ||
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| - | Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 99; [[https:// | ||
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