text:704_sage_vom_galgenberg_bei_brambach
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| - | ====== Sage vom Galgenberg bei Brambach ====== | ||
| - | Bearbeitet von Julius Schanz, | ||
| - | metrisch behandelt von Fr. Rödiger. | ||
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| - | In Brambach ertönte eines Morgens früh das Armensünderglöcklein: | ||
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| - | Wenn er mit dem Tuche wehte, solle der Urtheilsspruch vollzogen werden, so war es verabredet, und siehe! er nahm das Tuch heraus und fuhr damit über die Stirn, indeß er sein Roß jedoch zu immer größerer Eile anspornte. Man glaubte das Zeichen in dem verabredeten Sinne verstehen zu müssen und der Kopf des Mädchens fiel auf das Schaffot, als der Reiter in athemloser Hast heransprengte und dem Henker entgegen rief: „Warum habt Ihr ein unschuldiges Mädchen gerichtet? Sie war freigesprochen!“ – „Ich habe recht gerichtet, | ||
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| - | Da löste sich das grauenvolle Mißverständniß: | ||
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| - | Der Bote zog sein Schwert, hieb seinem Pferde mit einem kräftigen Schlage den Kopf ab und bat den Richter, ihn auch so zu treffen. Das Sünderglöcklein tönte von Neuem und ein rascher Hieb trennte seinen Kopf von den Schultern. „Hab ich’ recht gerichtet? | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 96; [[https:// | ||
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