text:7._der_faehrkrug_in_horn
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| - | ====== Der Fährkrug in Horn ====== | ||
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| - | Nach mündlicher Ueberlieferung | ||
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| - | Es heißt, daß in jenen grauen Zeiten, da die Marschgegenden um Hamburg noch nicht eingedeicht waren, die ganze Niederung des Elbthals zwischen den jenseitigen Hannoverschen und den diesseitigen Geesthöhen, | ||
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| - | Und weiter heißt es, daß in dem jetzigen Dorfe Horn, am Bauerberge, hart an der Heerstraße, | ||
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| - | Hernach, unter dem Erzbischof Friedrich und den ersten Schauenburgischen Grafen von Holstein, kamen Holländische und Friesländische Anbauer ins Land, die es verstanden, dem Wasser, wie in ihrer Heimath, Dämme entgegenzusetzen und Land abzugewinnen. Die deichten die Niederungen gegen Elbe und Bille ein und schufen so die reichen schönen Marschen der Vierlande, des Bill- und Ochsenwärders und des Hammerbrooks. | ||
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| - | Da wurde freilich das Fährhaus überflüssig, | ||
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| - | Und länger als das Fährrecht hat sich das Krugrecht des Hauses erhalten, denn es existirt noch heute bei dem übrigens schon manchmal von Grund aus neu gebauetem Hause. Und vor wenigen Jahren, als es eingeäschert wurde, sprachen alte Leute in Ham und Horn zu einander: „dat Fährhuus is afbrennt.“ | ||
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| - | //Quelle: Otto Beneke: Hamburgische Geschichten und Sagen. Hamburg: Perthes-Besser & Mauke, 1854, Seite 17. [[https:// | ||
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