text:624._berggaben
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| - | Bei Annaberg im Erzgebirge liegt der Schreckenberg, | ||
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| - | Ein junges Liebespaar zu Scheibenberg war zu einer Hochzeit geladen, aber dabei so arm, daß es den Brautleuten keine Gabe schenken konnte, wie doch üblich, und wollte daher von der Hochzeit wegbleiben. Es ging an den Scheibenberg und sah da von ohngefähr ein Schachtloch mit einer eichenen Türe, zu der hinab einige Stufen führten. Sie hatten diesen Bergeseingang noch nie gesehen, gingen die Stufen hinab und sahen hinein. Da lag auf der untersten Stufe ein Fuchs, über den sie erst erschraken, doch da er sich nicht rührte, so gab ihm der Bursch einen Fußtritt, und da fand sich, daß der Fuchs tot war, aber noch nicht lange. Ei, sagte der Bursch, stirbt der Fuchs, so gilt der Balg! – trug ihn nach Hause, streifte den Balg ab, verkaufte ihn und konnte nun mit seiner Liebsten auf die Hochzeit gehen und sich allda lustig machen. Nach der Zeit suchte der Bursche jenen Eingang wieder aufzufinden, | ||
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