text:59_das_gaenseopfer_zu_altkirchen
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| - | ====== Das Gänseopfer zu Altkirchen ====== | ||
| - | S. v. Beust Bd. IV. S. 182 fg. | ||
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| - | Vor Zeiten hat zu Altkirchen auf der Höhe, welche jetzt das kalte Feld genannt wird, wenn man von da nach Gimmel geht, eine alte Kirche gestanden, die allerdings oft mit der bei Schmölln gleichfalls auf einer Anhöhe erbaut gewesenen Kirche zur h. Maria verwechselt wird, obgleich sie der h. Margaretha geweiht war. Sie war eine der ältesten im Lande und deshalb nannte man das Dorf selbst Altkirchen. Hierher gingen viele Wallfahrten, | ||
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| - | Die jetzige Kirche, die von den Steinen der alten gebaut sein soll, war dem h. Gallus gewidmet. Die Alten pflegten daher zu sagen: „sie hätten der Jungfrau Margaretha den H. Gallus zum Manne gegeben“. Vermöge der ersten Stiftung blieb aber der Margarethenaltar in der neuen Kirche, auf welchem zu bestimmten Zeiten Messen gelesen wurden, und deswegen waren auch zwei Kirchweihen hier, die eine am St. Margarethen-, | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 373; [[https:// | ||
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