text:58._die_wiesenjungfrau_und_das_niesen
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| - | ====== Die Wiesenjungfrau und das Niesen ====== | ||
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| - | Auf einer grünen Wiese bei Auerbach, eine Meile von Lorsch, hütete ein Hirtenbub seines Vaters Kühe, stand müßig und dachte an gar nichts. Da fühlte er auf einmal einen sanften Backenstreich auf seiner Wange von einer weichen Hand, und wie er erschrocken sich umdrehte, so stand eine wunderschöne Jungfrau vor ihm da, schloßschleierweiß, | ||
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| - | Der Bube aber ging von diesem Tage an still und bleich umher und hat nicht lange gelebt. | ||
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| - | Eine ähnliche Sage von dem Kirschkern, Baum und Wiege, an die sich Hoffnung auf Erlösung knüpft, geht von den Trümmern der Burgruine Raueneck in Österreich. Dort bei Auerbach aber ist's auch sonst nicht geheuer. Über das Flüßchen, die Auerbach, geht ein Brückchen. Als einstens jemand darüberschritt, | ||
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