text:568_die_wehklage_im_erzgebirge
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| - | ====== Die Wehklage im Erzgebirge ====== | ||
| - | Mündlich. | ||
| - | Lehmann a. a. O. S. 784. | ||
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| - | Im Erzgebirge gibt es ein Gespenst, die sogenannte Klagefrau oder Klagemutter, | ||
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| - | Im Jahre 1626 beim großen Sterben wohnte R. Köhler, ein Schuster, in Oberwiesenthal am Markte; da er sich nun Abends zur Ruhe legt, hört er ein jämmerliches Geheul auf dem Markte, daß er davon nicht schlafen kann. Er sieht hinaus und wird gewahr, daß es um den Holzstoß eines gegenüberwohnenden Nachbars so winselt und jammert (es lagen darin zwei Sterbende, wie er des folgenden Morgens zuerst erfahren). Er spricht: „ja heule nur zu, daß Dir was Anderes in den Rachen fahre!“ und legt sich wieder nieder. Gleich kommt das Heulgespenst vor die Kammer, heult noch gräßlicher, | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 505; [[https:// | ||
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